Cockpitumbau mit digitaler Anzeigenleiste
Stand
23.06.02
Text: Mauro/GerT / Fotos: Mauro
Neues zum Preis
Mauro hat einen idealen Weg gefunden die Informationen des Cockpits zu erweitern,
ohne das Design durch weitere Rundinstrumente zu verändern.
Er nutzt den vorhanden Platz der Anzeigenleiste rechts im Cockpit und ergänzt
sie mit, dank digitaler Technik, platzsparend unterzubringenden Balkenanzeigen
für die Öltemperatur, einer Ladeanzeige der Batterie, einer von aussen
einstellbaren LCD Uhr, und natürlich den bisherigen 6 Kontrollampen als
LEDs.
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Tech Specs:
1. Oben rechts zeigt es mir die Bordspannung an (ab 11.5 V, jeder weitere
Balken 0.5 V)
2. Oben links Öltemperatur
Neu leuchtet die erste LED schon ab 40°C und für alle weiteren
10°C eine weitere LED. Somit ergibt sich ein angezeigter Temperaturbereich
von 40°C bis 130°C.
Angenehmer Nebeneffekt: Durch einfaches abzählen lässt sich
die Temperatur einfacher bestimmen (1 LED>40°, 3 LEDs = >60°,
6 LEDs = >90° Öltemperatur usw.)
3. Die beiden Leuchtbalken sind Sekundärinformationen und von der
Lichtintensität so ausgelegt, dass sie im Dunkeln auf keinen Fall
blenden. Hat leider die Folge das sie bei direkter Sonneneinstrahlung
nicht so gut ablesbar sind.
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4. In der Mitte die Uhr, beleuchtet mit einer 3 mm, seitlich angebrachten
LED. Die seitlich angebrachten wasserdichten Taster sind um die Uhr einzustellen.
Die Uhr ist natürlich vom Netzbord gespiesen (Spannungsregler auf
1.5V mit 2,2 µF Kondensator als Speicher für Aussetzer).
Die Uhr läuft ständig, d.h. sie wird nicht via Zündschloss
unterbrochen (was aber für die zwei Balkenanzeigen gilt)
5. Unten die sechs LEDs welche den Part der bisherigen Lampen übernehmen.
Natürlich farblose LEDs die dann in der entsprechenden Farbe
leuchten.
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6. Ach ja, die ganze Elektronik läuft auf 5 VDC welche via Relais
ein- und ausgeschaltet wird (Stromverbrauch!!!)
7. Die Abdeckplatte besteht aus Epoxidharz damit sie nicht gleich schmilzt
wenn sie ein paar Stunden in der Sonne war, und das ganze wird von einer
leicht grünlich eingefärbten Acrylplatte abgedeckt.
8. Wie man sieht, habe ich zwei Platinen dazu entwickelt. Natürlich
sind die mit einem Schutzlack überzogen, damit die Feuchtigkeit mir
keine Spässchen macht.
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Und hier noch die Bilder mit dem eingebauten und betriebsfertigen
Cockpit. Ganz rechts der Öltemperaturgeber
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Die Bilder entsprechen noch dem Prototypen (April 2002). Für die
evtl. Kleinserie gibt es folgende Änderungen:
- Anstelle der Abdeckplatte im "Carbon-Look", wird die originale
schwarze Platte von Triumph verwendet (Grund: Kosten)
- Die blauen Taster auf der Seite werden durch einen 2-Fach Kippschalter
ersetzt (ist leichter zu platzieren und nicht so auffällig)
- Die Verbindungen zwischen den zwei Platinen sind nur noch gesteckt
und nicht mehr mit Kabeln verbunden
(erspart Montagezeit und ist wesentlich Servicefreundlicher)
- Die drei weissen 4-Pin Stecker wurden ersatzlos gestrichen. Dafür
werden die Kabel neu gelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert (bessere,
platzsparende, wasserdichte und kostengünstige Verbindung)
- Der Oelsensor wird durch einen rechtwinkligen Formschrumpfschlauch
geschützt (vor Dreck und Wasser) welcher gleichzeitig auch als
Kabelzugsentlastung dient
- Die LED für die Benzinreserveanzeige wird neu anders angesteuert,
so daß diese Schaltung auch für ältere Speed Triples/Daytonas
(Modelle '97-'99) durch einfaches umstecken eines Jumpers funktioniert.
(Stand Juni 2002)
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Der Umbau ist für die Speed Triple und Daytonaanzeigen der Modelle bis
einschließlich 2001 ausgelegt, paßt aber mit geringfügigen
Modifikationen auch für die anderen Modelle.
Durch die kompakte Bauweise und die komplexe Schaltung ist ein Nachbau nicht
gerade einfach, so hat sich Mauro bereitgefunden diesen Umbau sozusagen in Kleinserie
anzubieten und für alle Interessenten den Umbau vorzunehmen.
Sinnvollerweise sollte das komplette Cockpit, wie auf den Bildern abgebildet,
zu Mauro geschickt werden.
Der Preis dafür hängt natürlich stark von der Anzahl der Bestellungen
ab, je mehr zusammenkommen, desto günstiger kann die Fertigung der Platinen
und die Bestellung der Bauteile ausgelegt werden.
Das Einzelstück oben würde auf bis zu 600.-- € (Euro) (Stand
April 2002) kommen.
Inzwischen ist aber eine Kleinserie durchkalkuliert, und der Aufbau wo nur irgend
möglich einfacher und kostengünstiger ausgeführt.
Mauro schrieb hierzu (19.06.2002):
Es hat zwar länger gedauert als ich gedacht habe, aber nun ist es soweit.
Ich habe das Redesign des Cockpitumbaus fertig und habe auch die Preise für
eine Kleinserie von 20 Stk. abgeklärt. Der Preis für ein fertig
umgebautes
Cockpit (natürlich bei Anlieferung zu mir), inkl. Montage und Versand zurück
kommt auf EUR 394.00 resp. CHF 575.00 bei
einer Serie von 20 Stk. (Stand Juni 2002)
Unter diesen 20 Einheiten macht es keinen Sinn diesen Umbau anzubieten,
da
die Preise sofort in die Höhe schnellen.
Da ich mir vorstellen kann, dass momentan niemand gerne für ein paar
Wochen
aufs Cockpit verzichten will, lass ich mal die Bestellannahme bis Ende
September 2002 laufen (um zu sehen ob's überhaupt was wird und damit
eventuell
über den Winter umgebaut werden kann). Je schneller ich aber konkrete
Zusagen kriege umso eher kann ich mit den Vorarbeiten beginnen.
Meine Idee ist bei der ganzen Sache, dass das Cockpit erst zu mir geschickt
wird wenn
die Schaltung fertig ist, sodass ich es spätestens 2 bis 3 Tage später
wieder zurückschicken kann.
Für weitere Informationen wendet euch bitte direkt an Mauro per email:
cutf@swissonline.ch
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