Renntraining

Hockenheim Grand Prix Kurs 1998

von Gerd Jurkutat (26.12.2000)



 

 

 Kurzübersicht der einzelnen Abschnitte:
Motodrom Hockenheim

 


Herrje, was bin ich aufgeregt. Seit ich die positive Rückmeldung von TGRC habe, daß ich an dem
instruktorengeführten Training teilnehmen darf bin ich ganz kribbelig.
Habe ich auch nichts vergessen? Lederklamotten mit Protektoren aufgerüstet, Dainese Rückenprotektor gekauft, der Helm ist neu und hat OMK- Zulassung, bei den Stiefeln und
Handschuhen müssen die vorhandenen reichen. Ich fühle mich fit, bin seit Wochen mit Fahrrad
und meiner Speed Triple unterwegs.
Auch für das Wohlergehen des Biests habe ich gesorgt, Inspektion beim Händler vor 14 Tagen, neue Bremsbeläge, neues Motoröl samt Filter, Ventilspiel ist neu eingestellt, Pirelli Dragon Corsa MTR01/02 (120/190) aufgezogen.
Kurzum es kann losgehen.

Freitag:

Bepackt mit Zelt und etwas Werkzeug komme ich am Schlagbaum (1) zur Zufahrt des Fahrerlagers an und nach zücken der Teilnahmebescheinigung darf ich passieren.

Der Weg zum Fahrerlager führt hinter dem Motodrom entlang der "Querspange" zum Sachshaus (9) und hinein in das Mekka jedes Motorsportinfiziertem, dem Fahrerlager.
 
 





Dank der selbsttragenden Iglubauweise meines Zelts, brauche ich keine Anker für das Zelt und
kann an einer beliebigen Stelle direkt vor den Boxen campieren.
Es ist spät geworden, nachdem des Zelt aufgestellt ist kümmere ich mich wieder um mein Biest,
fahre zur Anmeldung in Box 1 (2) und hole meine Startnummer, Technische Abnahme? Mist fehlt noch, also zurück zum Zelt, Tape ausgepackt und Scheinwerfer, Rücklicht und Kellermannblinkergläser abgeklebt, Spiegel abgeschraubt,... Scheiße, wer hat den diesen Mist konstruiert? Die rechte Spiegelarretierungsmutter hält auch gleichzeitig die Bremsflüssigkeitsbehälterbefestigung. Die technische Abnahme schließt gleich, ich werde hektisch.
Ein Mechaniker aus einem 400er Ninja Cup Team neben mir gibt mir den Tip, daß die Überwurfmutter des Spiegels abgezogen und dann wieder als Befestigung des Bremsflüssigkeits-
behälters verwendet werden kann. Mit einem Ruck löst sich die Mutter und ich bin fertig, aufgesessen und ab zur Abnahme.
Die hat seit einer halben Stunde geschlossen, und erst morgen, wenn die restlichen Teilnehmer mit dabei sind, ab 8 Uhr geöffnet. Laut Plan solls mit dem ersten Training um 9 Uhr losgehen.
Es ist bereits nach 23 Uhr. Ich versuche zu schlafen, während die ganze Nacht über ein reger Anreiseverkehr herrscht; schließlich ist neben dem instruktorengeführten Training auch freies Fahren und die Ninja Cup - Rennen mit den verschiedenen Klassen. Alles in allem also rund 400 Teilnehmer.

Samstag:

Es ist kurz vor 6 Uhr, trocken und mit mir gehen die ersten zum Duschen ans andere Ende des Fahrerlagers (5). Die heiße Dusche vertreibt die Steifheit aus den Gliedern. Beim zurücklaufen sehe ich mir das verwandelte Fahrerlager an: überall stehen Transporter, Busse, LKWs und Zelte.
Davor die Maschinen. Alle Marken und Typen sind vertreten. Es sieht so aus wie bei einem großen
Renntag der Superbikes.
Der Boxenlautsprecher ruft schließlich zur Fahrerbesprechung, Verhaltensregeln werden bekanntgegeben und schließlich werden die Gruppen je nach Rennstreckenerfahrung eingeteilt. 8-12 Fahrer bilden eine Gruppe und erhalten einen Instruktor. Wir haben Glück, Manfred hat schon jahrelange Erfahrung als Instruktor und arbeitet sonst als Motorradfahrlehrer.
Um 10 Uhr soll unser erster Turn erfolgen. Also schnell ab zur technischen Abnahme, vor der sich schon die erste Schlange gebildet hat.
Hinein geht es in die Box 1, auf edlem grünen Filz stelle ich das Biest ab. Ein Techniker von TGRC kommt und schaut sich alles an, Profiltiefe der Reifen, Zustand der Bremsbeläge, Federt die Maschine?, Zustand der Kette, allgemeiner Zustand, tropft auch nichts? - Alles i.O.
Ich bekomme sein Siegel auf den Rahmen geklebt und es geht weiter zur Lärmmessung
in der Boxengasse. 96dB gilt es einzuhalten. Skeptisch schaue ich auf den Triumph Low Pipe Racing Topf, hoffentlich kommt er durch. Vier Maschinen vor mir bekommt gerade eine T595 Daytona mit High Pipe ihren Aufkleber, ich werde zuversichtlicher.
4.500 U/min im Stand drehen. Der Techniker hält das Meßgerät in einem halben Meter Abstand
an den Topf und behält meinen Drehzahlmesser im Auge. Ich drehe bis knapp über 4.000.
Es scheint eine Ewigkeit zu dauern, schließlich lächelt er und sagt "Hätte ich nicht gedacht" und klebt mir seinen "Proved" Aufkleber auf das Endstück des Topfs.
Ich freue mich wie ein Schneekönig, und rolle durch die Boxengasse zurück zum Zelt um mich langsam für den ersten Turn fertig zu machen.

In der Mitte: GerT, Thomas B. (T5net.de) und mdukew, unten WOTAN, am 24.06.1999 während der Streetfire in Hockenheim

Unsere Gruppe trifft sich am Ende der Boxengasse (4). Manfred unser Instruktor schaut nochmal jeden prüfend an und beruhigt die ganz aufgeregten, alle schnattern noch wild durcheinander, wer sagt er wäre nicht aufgeregt lügt.

Es geht los, die ersten Gruppen der erfahrenen Teilnehmer dürfen auf die Strecke, wir starten unsere Motoren, und ordnen uns am Vorstart ein.
Ich würge dreimal mein Biest ab, und beginne zu fluchen, bis mich ein anderer Teilnehmer auf den noch ausgeklappten Seitenständer aufmerksam macht, Mist.

Der Streckenwart gibt die Strecke frei, auf ein Zeichen von Manfred rollen wir an. Zügig schalte ich in den dritten Gang, mit einem leichten Rechtsknick geht es die Boxengassenausfahrt entlang auf die Strecke. Wir  halten uns während dieser ersten Kennenlern- Runde strickt rechts um die schnelleren Gruppen nicht unnötig zu behindern. Nur zu den Anbremspunkten ordnen wir uns auf der Ideallinie ein. Die Waldgeraden scheinen endlos zu sein. Mit 150km/h cruisen wir der nächsten Schikane entgegen. 6,23km ist der Grand-prix Kurs lang. Am Ende dieser ersten Rune fahren wir wieder an die Box, Manfred unser Instruktor vergewissert sich, daß bisher keiner ein Problem hatte und alle darauf brennen schneller zu fahren.
Also geht es wieder raus, und mit jeder Runde steigert sich unser Tempo. Schließlich wird am Ziel die schwarz/weiß karierte Flagge geschwenkt und unsere erster Turn ist zu Ende.
 
 

Während des StreetFirerennens, Thomas B. und seine T509 in der Sachskurve





In 40 Minuten geht es wieder weiter, also schnell runter mit den Klamotten und so gut es geht entspannt. Mineralwasser und etwas Salzgebäck mit einer Banane sollen helfen die nötige Energie für die kommenden Anstrengungen bereitzustellen. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ich muß mich sputen um unseren Aufstellungsplatz in der Boxengasse pünktlich zu erreichen.
Von Turn zu Turn steigern wir unsere Geschwindigkeit und schließlich haben wir uns so auf die Strecke eingeschossen, daß wir auf der Start/Zielgeraden durchwechseln, damit jeder einmal in den Genuß kommt direkt hinter dem Instruktor zu fahren, und mit direkt meine ich direkt.
Hier frägt keiner nach einem Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen, die Ideallinie ist am Besten zu finden, wenn man dem Instruktor, oder seinem Vordermann so dicht wie möglich folgt.
Vorausgesetzt der Vordermann hält die Linie. Je enger die Gruppe zusammenbleiben kann, desto besser für die hinteren Fahrer, die so auch die Chance haben die Strecke ideal zu nehmen.
Leider halten sich nicht alle daran, oder sie schaffen es nicht, am wenigsten gefällt mir wenn mein Vordermann bereits vor dem 300m Schild das Gas wegnimmt, bei dessen erreichen zum ersten Mal kurz bremst, um dann bei 200m sanft auf Einlenkgeschwindigkeit abzubremsen.
"Disziplin" sage ich mir, es herrscht striktes Überholverbot innerhalb der Gruppe, eine der Sicherheitsmaßnahmen. So wie es mir beim Anbremsen der Schikanen ergeht, denken die anderen wohl beim Beschleunigen, die Dank des Gewichts- und Leistungsvorteils (2x916, 1x CBR1000, 1x 748, 1x GSXR600, 1x ZXR600, 1x ZXR750, 1x CBR600, 1xVFR750, 1x RC30 mit Slicks) mir auf jeder Geraden davonziehen als hätte ich nur 34 PS.
 
 

hier ein paar F1 Geschwindigkeiten zum Vergleich, was richtig schnell ist






Schließlich ist es soweit, wir biegen wieder auf die Start- und Zielgerade und ich drehe den Gasgriff auf Anschlag und schalte die Gänge durch. Der Fahrer vor mir schert nach rechts aus und hebt die Hand, läßt sich zurückfallen bis auf die letzte Position in unserer Gruppe. Während sich Manfred orientiert, ob unsere Gruppe noch den nötigen Zusammenhalt hat, schließe ich auf.
5. Gang, das 300m- Schild fliegt an mir vorüber, es sind jetzt knapp 205km/h auf dem Tacho,
der Drehzahlmesser zittert sich bei 9.000U/min ein.
200m, "Noch nicht" denke ich, während ich mich in Position für den folgenden Rechtsknick bringe. 100m, Gas zu, und voll in die Eisen. Gleichzeitig beginne ich die Gänge wieder herunterzuschalten, der 3. reicht hier, Kupplung wieder kommen lassen und da ist auch schon der
Einlenkpunkt, meine Augen fixieren den Kurvenausgang, während ich das Biest in Schräglage bringe. Ab dem Kurvenscheitelpunkt ziehe ich langsam das Gas wieder auf und lasse mich nach links bis zum Streckenrand treiben. Es geht die Waldgerade herunter die eigentlich eine sehr, sehr langgezogene Rechtskurve ist. Manfred zieht mir ein wenig davon, ich versuche mich so klein wie möglich zu machen um dranzubleiben. 6. Gang (obwohl der nicht viel bringt, ausser etwas Motorschonung)  und von der Jim Clarke- Schikane ist noch lange nichts zu sehen, 9500 U/min zeigt der Drehzahlmesser an, 210 der Tacho. Endlich taucht die Entfernungsanzeige zur Kurve auf., 300m ich lasse das Gas voll stehen, 200m, "warten", 100m.
Voll in die Eisen und runtergeschaltet bis in den 2. Gang, die Schikane ist eng, gleich nach dem abwinkeln nach rechts werfe ich das Bike nach links herum und gebe wieder etwas Gas um sofort wieder nach rechts umzulegen und das Gas aufzuziehen und aus der Schikane zu beschleunigen.
Aufpassen muß man auf die Curbs, die hier verflucht hoch sind. Es gelingt, mit minmalem Abstand nutze ich das letze Quentchen Asphalt und lasse mich beim Beschleunigen wieder an den linken Streckenrand treiben. Die Gänge wieder hochschalten und maximal Beschleunigen schon tauchen wieder die Schilder der Ostkurve auf. Die Schikane bleibt uns zum Glück erspart, manfred ist um unser Wohl besorgt, so bremsen wir die Ostkurve also außen leicht an und biegen bei ca. 160km/h und im 4. Gang ein. Es gilt während der ganzen, scheinbar endlosen Kurve innen zu bleiben und vorsichtig am den Gasgriff aufzuziehen. Ein eigenartiges, aufregendes aber herrliches
Gefühl in voller Schräglage den Blick auf den scheinbaren Kurvenausgang gerichtet, sich und das Bike immer stärker zu beschleunigen. Schade, es geht wieder in die Gerade über, 5. Gang, 6. Gang, nach dem üblichen links hinaustragen lassen, ordnen wir uns schon früh wieder rechts ein
und beschleunigen auf die Ayrton Senna- Schikane zu. Der Eingang der Schikane ist breit, der Linksknick nur Seicht. Es wird auf ca. 120km/h abgebremst und in den 4. Gang zurückgeschaltet
um möglichst viel Schwung für das letzte gerade Stück bis zum Motodrom mitzunehmen.
Mist, ich habe den Punkt zum Umlegen für die Links aus der Schikane heraus verpasst und die Drehzahl zu weit absinken lassen. Manfred zieht mir unbarmherzig davon egal wie sehr ich das Biest auch ausquetsche, der Abstand wird ständig größer, und hinter mir höre ich, oder bilde es mir ein zu hören, das quengelige Brummen der nachfolgenden gelben 748 von Volker.
300m bis zum Motodrom, Manfred bremst früh ab um mich aufschließen zu lassen, 200m ... ich lege mir die Triple für die Rechts der Südkurve zurecht, 100m. "Oooohh scheiße, das wird eng", links außen an den Reifenstapeln entlang bremse ich ab, schalte bis in den 3. hinunter und schon geht es in gewaltiger Schräglage ab ins Motodrom.
Das Motodrom, was für ein Anblick die Steil aufragenden Tribünen, der riesige sich öffnende Platz nach dem Schlauch durch den Hockenheimer Wald, man spürt förmlich die tosende Menge,
die ihre Helden begrüßt,..... o.k. uns erwarteten nur 20 gelangweilte Freunde der jetzt fahrenden
Teilnehmer auf der Tribüne der Sachskurve, aber was für ein Kick in ein volles, begeistertes Motodrom einzubiegen.
Es reicht gerade noch, auf den linken Curbs, die hier zum Glück sehr flach sind, richte ich mein Biest wieder auf und beschleunige vorsichtig auf die Sachskurve zu, es reicht gerade so um in den 4. zu schalten und das Gas kurz zu lupfen, bevor es am rechten Streckenrand wieder voll in Eisen geht und in den 3. Gang zurückzuschalten ist.
Mit knapp 80km/h geht es durch die Sachskurve, die einzige echte Linkskurve des Hockenheimrings, dank der etwas überhöht angelegten Kurve kann man schon früh ans Gas gehen, wenn man den Blick vom Kurvenausgang auf die kleine folgende Kuppe richtet.
Ich bleibe ganz außen und beschleunige die Kuppe hinauf. Wenn man außen bleibt, kann man den kleinen Knick abkürzen der der Sachskurve folgt und dann wird der ganze Infieldbereich zu einer einzigen langen Linkskurve. Etwas heikel ist noch der Einlenkpunkt für die folgende rechts der Opelkurve, die eigentlich eine Doppelkurve ist. Der eigentliche Einlenkpunkt befindet sich noch vor der Kuppe, so daß die folgende Opelkurve gar nicht richtig eingesehen werden kann. Wie bei der Sachskurve kann auch hier so gefahren werden, das die ganze Opelkurve zu einer einzigen Rechtskurve wird, aber das verlangt echt Mut ab, den dafür nötigen Speed beizubehalten.
Inzwischen ist wieder der 4. Gang eingelegt und die Speed so hoch, daß wieder abgebremst und schon wieder runtergeschaltet werden muß. Den Blick stur geradeaus auf die Bandenwerbung gerichtet geht es durch die Opelkurve. Erst kurz vor dem Kiesbett, so scheint es, wird hart nach rechts abgewinkelt und auf den Curbs des Kurvenausgangs beschleunige ich dem Ziel entgegen.
 
 

Eingangs der Sachskurve





Noch vor dem Ziel schere ich etwas nach rechts aus, hebe die Hand und gehe etwas vom Gas, drehe mich um zu sehen wann ich mich wieder hinten an die Gruppe einordnen kann.

Es scheint endlos zu dauern, bis der letzte der Gruppe an mir vorbeigezogen ist und wir wieder die Waldgerade entlangjagen für die nächste Runde.

5 Turns fahren wir am Samstag, das Thermometer ist inzwischen auf über 30° Lufttemperatur geklettert. Die Hitze und die Anstrengungen des Fahrens zehren an den Kräften.
Zum Glück gibt es die 40 minütige Pause in der man trinken und sich wenigstens Ansatzweise wieder etwas regenerieren kann. Doch wir fiebern bereits dem nächsten Turn entgegen und können es kaum abwarten wieder auf die Strecke zu kommen.
Glücklich und zufrieden, daß niemand unserer Gruppe gestürzt ist und jeder mit zunehmenden
Speed den Kurs gemeistert hat, trennen wir uns. Für die einen geht es zurück ins Hotel, oder nach Hause. Ich rolle zurück ins Fahrerlager zu meinem Zelt, werfe die verschwitzte Montur von mir und beeile mich zu den Duschen zu kommen.

Erfrischt genehmige ich mir ein schmackhaftes Abendbrot am Imbißstand in der Mitte des Fahrerlagers, lasse mir das Bier schmecken und lausche den Anekdoten der anderen Teilnehmer. Die einzige teilnehmende Speed Triple ist natürlich aufgefallen wie ein bunter Hund, und so komme ich schnell mit den anderen ins Gespräch und der Abend ist viel zu kurz.

Sonntag:
Mein Gott, wo kommt nur dieser Muskelkater her. Jede Bewegung schmerzt. Nach einigen Lockerungsübungen und einer warmen Dusche geht es wieder, ich schaue mir mein Biest an,
und überprüfe den Zustand für die heutigen Aufgaben, alles i.O. Und ich habe Zeit die hektische
Betriebsamkeit des Fahrerlagers zu beobachten, während die anderen Teilnehmer und Teams
ihre Maschinen bereitmachen. Heute finden die Rennen des Kawasaki Cups statt, in deren Pausen
wir für drei Turns nochmal auf die Strecke dürfen. Um uns die lange Zeit zwischen den Turns etwas zu vertreiben hat Manfred vorgeschlagen auf einem abgesperrtem Bereich am Ende des
Fahrerlagerparkplatzes etwas Kreisfahren und Bremsen zu üben. Und so wird es uns auch in den Pausen nicht langweilig.

Viel zu schnell geht dieser herrliche Sommertag vorüber. Mit Volker bin ich so ins Quatschen gekommen, daß wir sogar unseren letzten, vorverlegten Turn verpassen und erst an der Boxengasse ankommen, als die anderen schon abgewunken werden. Schade drum, aber wir hatten auch unseren Spaß.

Nach der Verabschiedung von Manfred und den anderen Teilnehmern unserer Gruppe packe ich alles wieder zusammen und versuche mich wider in den Einschränkungen des normalen Straßenverkehrs zurechtzufinden.
Manchmal hat es den Anschein als hätten meine Bemühungen um Mäßigung keinen Erfolg.

Fazit:
Ein unvergeßliches Wochenende, mit bestem Wetter, einem hervorragendem Bike und einer aufgeschlossenen Gruppe gleichgesinnter Fahrer, mit denen ich richtig Spaß hatte.
Meinen Dank an Manfred der uns ein hervorragender Instruktor war und auch an das
Organisationsteam von TGRC, die eine perfekte und äußerst disziplinierte Veranstaltung
schufen.

Erlebt im Mai 1998, geschrieben 26.12.2000
 
 
 

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