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Kurzübersicht der einzelnen Abschnitte: |
Herrje, was bin ich aufgeregt. Seit ich die positive Rückmeldung
von TGRC habe, daß ich an dem
instruktorengeführten Training teilnehmen darf bin ich ganz kribbelig.
Habe ich auch nichts vergessen? Lederklamotten mit Protektoren aufgerüstet,
Dainese Rückenprotektor gekauft, der Helm ist neu und hat OMK- Zulassung,
bei den Stiefeln und
Handschuhen müssen die vorhandenen reichen. Ich fühle mich
fit, bin seit Wochen mit Fahrrad
und meiner Speed Triple unterwegs.
Auch für das Wohlergehen des Biests
habe ich gesorgt, Inspektion beim Händler vor 14 Tagen, neue Bremsbeläge,
neues Motoröl samt Filter, Ventilspiel ist neu eingestellt, Pirelli
Dragon Corsa MTR01/02 (120/190) aufgezogen.
Kurzum es kann losgehen.
Bepackt mit Zelt und etwas Werkzeug komme ich am Schlagbaum (1) zur Zufahrt des Fahrerlagers an und nach zücken der Teilnahmebescheinigung darf ich passieren.
Der Weg zum Fahrerlager führt hinter dem Motodrom entlang der "Querspange"
zum Sachshaus (9) und hinein in das Mekka jedes Motorsportinfiziertem,
dem Fahrerlager.
Dank der selbsttragenden Iglubauweise meines Zelts, brauche ich keine
Anker für das Zelt und
kann an einer beliebigen Stelle direkt vor den Boxen campieren.
Es ist spät geworden, nachdem des Zelt aufgestellt ist kümmere
ich mich wieder um mein Biest,
fahre zur Anmeldung in Box 1 (2) und hole meine Startnummer, Technische
Abnahme? Mist fehlt noch, also zurück zum Zelt, Tape ausgepackt und
Scheinwerfer, Rücklicht und Kellermannblinkergläser abgeklebt,
Spiegel abgeschraubt,... Scheiße, wer hat den diesen Mist konstruiert?
Die rechte Spiegelarretierungsmutter hält auch gleichzeitig die Bremsflüssigkeitsbehälterbefestigung.
Die technische Abnahme schließt gleich, ich werde hektisch.
Ein Mechaniker aus einem 400er Ninja Cup Team neben mir gibt mir den
Tip, daß die Überwurfmutter des Spiegels abgezogen und dann
wieder als Befestigung des Bremsflüssigkeits-
behälters verwendet werden kann. Mit einem Ruck löst sich
die Mutter und ich bin fertig, aufgesessen und ab zur Abnahme.
Die hat seit einer halben Stunde geschlossen, und erst morgen, wenn
die restlichen Teilnehmer mit dabei sind, ab 8 Uhr geöffnet. Laut
Plan solls mit dem ersten Training um 9 Uhr losgehen.
Es ist bereits nach 23 Uhr. Ich versuche zu schlafen, während
die ganze Nacht über ein reger Anreiseverkehr herrscht; schließlich
ist neben dem instruktorengeführten Training auch freies Fahren und
die Ninja Cup - Rennen mit den verschiedenen Klassen. Alles in allem also
rund 400 Teilnehmer.
Es ist kurz vor 6 Uhr, trocken und mit mir gehen die ersten zum Duschen
ans andere Ende des Fahrerlagers (5). Die heiße Dusche vertreibt
die Steifheit aus den Gliedern. Beim zurücklaufen sehe ich mir das
verwandelte Fahrerlager an: überall stehen Transporter, Busse, LKWs
und Zelte.
Davor die Maschinen. Alle Marken und Typen sind vertreten. Es sieht
so aus wie bei einem großen
Renntag der Superbikes.
Der Boxenlautsprecher ruft schließlich zur Fahrerbesprechung,
Verhaltensregeln werden bekanntgegeben und schließlich werden die
Gruppen je nach Rennstreckenerfahrung eingeteilt. 8-12 Fahrer bilden eine
Gruppe und erhalten einen Instruktor. Wir haben Glück, Manfred hat
schon jahrelange Erfahrung als Instruktor und arbeitet sonst als Motorradfahrlehrer.
Um 10 Uhr soll unser erster Turn erfolgen. Also
schnell ab zur technischen Abnahme, vor der sich schon die erste Schlange
gebildet hat.
Hinein geht es in die Box 1, auf edlem grünen Filz stelle ich
das Biest ab. Ein Techniker von TGRC kommt und schaut sich alles an, Profiltiefe
der Reifen, Zustand der Bremsbeläge, Federt die Maschine?, Zustand
der Kette, allgemeiner Zustand, tropft auch nichts? - Alles i.O.
Ich bekomme sein Siegel auf den Rahmen geklebt und es geht weiter zur
Lärmmessung
in der Boxengasse. 96dB gilt es einzuhalten. Skeptisch schaue ich auf
den Triumph Low Pipe Racing Topf, hoffentlich kommt er durch. Vier Maschinen
vor mir bekommt gerade eine T595 Daytona mit High Pipe ihren Aufkleber,
ich werde zuversichtlicher.
4.500 U/min im Stand drehen. Der Techniker hält das Meßgerät
in einem halben Meter Abstand
an den Topf und behält meinen Drehzahlmesser im Auge. Ich drehe
bis knapp über 4.000.
Es scheint eine Ewigkeit zu dauern, schließlich lächelt
er und sagt "Hätte ich nicht gedacht" und klebt mir seinen "Proved"
Aufkleber auf das Endstück des Topfs.
Ich freue mich wie ein Schneekönig, und rolle durch die Boxengasse
zurück zum Zelt um mich langsam für den ersten Turn fertig zu
machen.
Unsere Gruppe trifft sich am Ende der Boxengasse (4). Manfred unser Instruktor schaut nochmal jeden prüfend an und beruhigt die ganz aufgeregten, alle schnattern noch wild durcheinander, wer sagt er wäre nicht aufgeregt lügt.
Es geht los, die ersten Gruppen der erfahrenen Teilnehmer dürfen
auf die Strecke, wir starten unsere Motoren, und ordnen uns am Vorstart
ein.
Ich würge dreimal mein Biest ab, und beginne zu fluchen, bis mich
ein anderer Teilnehmer auf den noch ausgeklappten Seitenständer aufmerksam
macht, Mist.
Der Streckenwart gibt die Strecke frei, auf ein Zeichen von Manfred
rollen wir an. Zügig schalte ich in den dritten Gang, mit einem leichten
Rechtsknick geht es die Boxengassenausfahrt entlang auf die Strecke. Wir
halten uns während dieser ersten Kennenlern- Runde strickt rechts
um die schnelleren Gruppen nicht unnötig zu behindern. Nur zu den
Anbremspunkten ordnen wir uns auf der Ideallinie ein. Die Waldgeraden scheinen
endlos zu sein. Mit 150km/h cruisen wir der nächsten Schikane entgegen.
6,23km ist der Grand-prix Kurs lang. Am Ende dieser ersten Rune fahren
wir wieder an die Box, Manfred unser Instruktor vergewissert sich, daß
bisher keiner ein Problem hatte und alle darauf brennen schneller zu fahren.
Also geht es wieder raus, und mit jeder Runde steigert sich unser Tempo.
Schließlich wird am Ziel die schwarz/weiß karierte Flagge geschwenkt
und unsere erster Turn ist zu Ende.
In 40 Minuten geht es wieder weiter, also schnell runter mit den Klamotten
und so gut es geht entspannt. Mineralwasser und etwas Salzgebäck mit
einer Banane sollen helfen die nötige Energie für die kommenden
Anstrengungen bereitzustellen. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ich muß
mich sputen um unseren Aufstellungsplatz in der Boxengasse pünktlich
zu erreichen.
Von Turn zu Turn steigern wir unsere Geschwindigkeit und schließlich
haben wir uns so auf die Strecke eingeschossen, daß wir auf der Start/Zielgeraden
durchwechseln, damit jeder einmal in den Genuß kommt direkt hinter
dem Instruktor zu fahren, und mit direkt meine ich direkt.
Hier frägt keiner nach einem Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen,
die Ideallinie ist am Besten zu finden, wenn man dem Instruktor, oder seinem
Vordermann so dicht wie möglich folgt.
Vorausgesetzt der Vordermann hält die Linie. Je enger die Gruppe
zusammenbleiben kann, desto besser für die hinteren Fahrer, die so
auch die Chance haben die Strecke ideal zu nehmen.
Leider halten sich nicht alle daran, oder sie schaffen es nicht, am
wenigsten gefällt mir wenn mein Vordermann bereits vor dem 300m Schild
das Gas wegnimmt, bei dessen erreichen zum ersten Mal kurz bremst, um dann
bei 200m sanft auf Einlenkgeschwindigkeit abzubremsen.
"Disziplin" sage ich mir, es herrscht striktes Überholverbot innerhalb
der Gruppe, eine der Sicherheitsmaßnahmen. So wie es mir beim Anbremsen
der Schikanen ergeht, denken die anderen wohl beim Beschleunigen, die Dank
des Gewichts- und Leistungsvorteils (2x916, 1x CBR1000, 1x 748, 1x GSXR600,
1x ZXR600, 1x ZXR750, 1x CBR600, 1xVFR750, 1x RC30 mit Slicks) mir auf
jeder Geraden davonziehen als hätte ich nur 34 PS.
Schließlich ist es soweit,
wir biegen wieder auf die Start- und Zielgerade und ich drehe den Gasgriff
auf Anschlag und schalte die Gänge durch. Der Fahrer vor mir schert
nach rechts aus und hebt die Hand, läßt sich zurückfallen
bis auf die letzte Position in unserer Gruppe. Während sich Manfred
orientiert, ob unsere Gruppe noch den nötigen Zusammenhalt hat, schließe
ich auf.
5. Gang, das 300m- Schild fliegt an mir vorüber, es sind jetzt
knapp 205km/h auf dem Tacho,
der Drehzahlmesser zittert sich bei 9.000U/min ein.
200m, "Noch nicht" denke ich, während ich mich in Position für
den folgenden Rechtsknick bringe. 100m, Gas zu, und voll in die Eisen.
Gleichzeitig beginne ich die Gänge wieder herunterzuschalten, der
3. reicht hier, Kupplung wieder kommen lassen und da ist auch schon der
Einlenkpunkt, meine Augen fixieren den Kurvenausgang, während
ich das Biest in Schräglage bringe. Ab dem Kurvenscheitelpunkt ziehe
ich langsam das Gas wieder auf und lasse mich nach links bis zum Streckenrand
treiben. Es geht die Waldgerade herunter die eigentlich eine sehr, sehr
langgezogene Rechtskurve ist. Manfred zieht mir ein wenig davon, ich versuche
mich so klein wie möglich zu machen um dranzubleiben. 6. Gang (obwohl
der nicht viel bringt, ausser etwas Motorschonung) und von der Jim
Clarke- Schikane ist noch lange nichts zu sehen, 9500 U/min zeigt der Drehzahlmesser
an, 210 der Tacho. Endlich taucht die Entfernungsanzeige zur Kurve auf.,
300m ich lasse das Gas voll stehen, 200m, "warten", 100m.
Voll in die Eisen und runtergeschaltet bis in den 2. Gang, die Schikane
ist eng, gleich nach dem abwinkeln nach rechts werfe ich das Bike nach
links herum und gebe wieder etwas Gas um sofort wieder nach rechts umzulegen
und das Gas aufzuziehen und aus der Schikane zu beschleunigen.
Aufpassen muß man auf die Curbs, die hier verflucht hoch sind.
Es gelingt, mit minmalem Abstand nutze ich das letze Quentchen Asphalt
und lasse mich beim Beschleunigen wieder an den linken Streckenrand treiben.
Die Gänge wieder hochschalten und maximal Beschleunigen schon tauchen
wieder die Schilder der Ostkurve auf. Die Schikane bleibt uns zum Glück
erspart, manfred ist um unser Wohl besorgt, so bremsen wir die Ostkurve
also außen leicht an und biegen bei ca. 160km/h und im 4. Gang ein.
Es gilt während der ganzen, scheinbar endlosen Kurve innen zu bleiben
und vorsichtig am den Gasgriff aufzuziehen. Ein eigenartiges, aufregendes
aber herrliches
Gefühl in voller Schräglage den Blick auf den scheinbaren
Kurvenausgang gerichtet, sich und das Bike immer stärker zu beschleunigen.
Schade, es geht wieder in die Gerade über, 5. Gang, 6. Gang, nach
dem üblichen links hinaustragen lassen, ordnen wir uns schon früh
wieder rechts ein
und beschleunigen auf die Ayrton Senna- Schikane zu. Der Eingang der
Schikane ist breit, der Linksknick nur Seicht. Es wird auf ca. 120km/h
abgebremst und in den 4. Gang zurückgeschaltet
um möglichst viel Schwung für das letzte gerade Stück
bis zum Motodrom mitzunehmen.
Mist, ich habe den Punkt zum Umlegen für die Links aus der Schikane
heraus verpasst und die Drehzahl zu weit absinken lassen. Manfred zieht
mir unbarmherzig davon egal wie sehr ich das Biest auch ausquetsche, der
Abstand wird ständig größer, und hinter mir höre ich,
oder bilde es mir ein zu hören, das quengelige Brummen der nachfolgenden
gelben 748 von Volker.
300m bis zum Motodrom, Manfred bremst früh ab um mich aufschließen
zu lassen, 200m ... ich lege mir die Triple für die Rechts der Südkurve
zurecht, 100m. "Oooohh scheiße, das wird eng", links außen
an den Reifenstapeln entlang bremse ich ab, schalte bis in den 3. hinunter
und schon geht es in gewaltiger Schräglage ab ins Motodrom.
Das Motodrom, was für ein Anblick die Steil aufragenden Tribünen,
der riesige sich öffnende Platz nach dem Schlauch durch den Hockenheimer
Wald, man spürt förmlich die tosende Menge,
die ihre Helden begrüßt,..... o.k. uns erwarteten nur 20
gelangweilte Freunde der jetzt fahrenden
Teilnehmer auf der Tribüne der Sachskurve, aber was für ein
Kick in ein volles, begeistertes Motodrom einzubiegen.
Es reicht gerade noch, auf den linken Curbs, die hier zum Glück
sehr flach sind, richte ich mein Biest wieder auf und beschleunige vorsichtig
auf die Sachskurve zu, es reicht gerade so um in den 4. zu schalten und
das Gas kurz zu lupfen, bevor es am rechten Streckenrand wieder voll in
Eisen geht und in den 3. Gang zurückzuschalten ist.
Mit knapp 80km/h geht es durch die Sachskurve, die einzige echte Linkskurve
des Hockenheimrings, dank der etwas überhöht angelegten Kurve
kann man schon früh ans Gas gehen, wenn man den Blick vom Kurvenausgang
auf die kleine folgende Kuppe richtet.
Ich bleibe ganz außen und beschleunige die Kuppe hinauf. Wenn
man außen bleibt, kann man den kleinen Knick abkürzen der der
Sachskurve folgt und dann wird der ganze Infieldbereich zu einer einzigen
langen Linkskurve. Etwas heikel ist noch der Einlenkpunkt für die
folgende rechts der Opelkurve, die eigentlich eine Doppelkurve ist. Der
eigentliche Einlenkpunkt befindet sich noch vor der Kuppe, so daß
die folgende Opelkurve gar nicht richtig eingesehen werden kann. Wie bei
der Sachskurve kann auch hier so gefahren werden, das die ganze Opelkurve
zu einer einzigen Rechtskurve wird, aber das verlangt echt Mut ab, den
dafür nötigen Speed beizubehalten.
Inzwischen ist wieder der 4. Gang eingelegt und die Speed so hoch,
daß wieder abgebremst und schon wieder runtergeschaltet werden muß.
Den Blick stur geradeaus auf die Bandenwerbung gerichtet geht es durch
die Opelkurve. Erst kurz vor dem Kiesbett, so scheint es, wird hart nach
rechts abgewinkelt und auf den Curbs des Kurvenausgangs beschleunige ich
dem Ziel entgegen.
Noch vor dem Ziel schere ich etwas nach rechts aus, hebe die Hand und gehe etwas vom Gas, drehe mich um zu sehen wann ich mich wieder hinten an die Gruppe einordnen kann.
Es scheint endlos zu dauern, bis der letzte der Gruppe an mir vorbeigezogen ist und wir wieder die Waldgerade entlangjagen für die nächste Runde.
5 Turns fahren wir am Samstag, das Thermometer ist inzwischen auf über
30° Lufttemperatur geklettert. Die Hitze und die Anstrengungen des
Fahrens zehren an den Kräften.
Zum Glück gibt es die 40 minütige Pause in der man trinken
und sich wenigstens Ansatzweise wieder etwas regenerieren kann. Doch wir
fiebern bereits dem nächsten Turn entgegen und können es kaum
abwarten wieder auf die Strecke zu kommen.
Glücklich und zufrieden, daß niemand unserer Gruppe gestürzt
ist und jeder mit zunehmenden
Speed den Kurs gemeistert hat, trennen wir uns. Für die einen
geht es zurück ins Hotel, oder nach Hause. Ich rolle zurück ins
Fahrerlager zu meinem Zelt, werfe die verschwitzte Montur von mir und beeile
mich zu den Duschen zu kommen.
Erfrischt genehmige ich mir ein schmackhaftes Abendbrot am Imbißstand in der Mitte des Fahrerlagers, lasse mir das Bier schmecken und lausche den Anekdoten der anderen Teilnehmer. Die einzige teilnehmende Speed Triple ist natürlich aufgefallen wie ein bunter Hund, und so komme ich schnell mit den anderen ins Gespräch und der Abend ist viel zu kurz.
Sonntag:
Mein Gott, wo kommt nur dieser Muskelkater her. Jede Bewegung schmerzt.
Nach einigen Lockerungsübungen und einer warmen Dusche geht es wieder,
ich schaue mir mein Biest an,
und überprüfe den Zustand für die heutigen Aufgaben,
alles i.O. Und ich habe Zeit die hektische
Betriebsamkeit des Fahrerlagers zu beobachten, während die anderen
Teilnehmer und Teams
ihre Maschinen bereitmachen. Heute finden die Rennen des Kawasaki Cups
statt, in deren Pausen
wir für drei Turns nochmal auf die Strecke dürfen. Um uns
die lange Zeit zwischen den Turns etwas zu vertreiben hat Manfred vorgeschlagen
auf einem abgesperrtem Bereich am Ende des
Fahrerlagerparkplatzes etwas Kreisfahren und Bremsen zu üben.
Und so wird es uns auch in den Pausen nicht langweilig.
Viel zu schnell geht dieser herrliche Sommertag vorüber. Mit Volker bin ich so ins Quatschen gekommen, daß wir sogar unseren letzten, vorverlegten Turn verpassen und erst an der Boxengasse ankommen, als die anderen schon abgewunken werden. Schade drum, aber wir hatten auch unseren Spaß.
Nach der Verabschiedung von Manfred und den anderen Teilnehmern unserer
Gruppe packe ich alles wieder zusammen und versuche mich wider in den Einschränkungen
des normalen Straßenverkehrs zurechtzufinden.
Manchmal hat es den Anschein als hätten meine Bemühungen
um Mäßigung keinen
Erfolg.
Fazit:
Ein unvergeßliches Wochenende, mit bestem Wetter, einem hervorragendem
Bike und einer aufgeschlossenen Gruppe gleichgesinnter Fahrer, mit denen
ich richtig Spaß hatte.
Meinen Dank an Manfred der uns ein hervorragender Instruktor war und
auch an das
Organisationsteam von TGRC, die eine perfekte und äußerst
disziplinierte Veranstaltung
schufen.
Erlebt im Mai 1998, geschrieben 26.12.2000