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Das Fahrwerk der Speed Triple ist sowohl an Gabel als auch an
Federbein vielfach einstellbar. Allerdings sollte man Änderungen nur in kleinen Schritten vornehmen.
Lars Klaukes erste Erkenntnis in Sachen Fahrwerksexperiment war, dass man dabei sehr viel falsch machen kann, und damit hat er sicherlich recht.
Er hat sich dann an die Einstellungstips für die Daytona aus MOTORRAD 14/99 gehalten und ist damit ganz zufrieden:
Zahlenangaben für Umdrehungen offen ab "ZU" R = Ringe sichtbar g = Gewindegänge vorgespannt. Vorschläge für Fahrer/in von 75...85 kg. |
Peter Reindl hat
eine andere mögliche Fahrwerkseinstellung für die Speed Triple für einen 90 ig Kilo Fahrer,
eingestellt für die Nordschleife des N`Ring, ausprobiert:
| Vorspannung Gabel: | 2 Ringe sichtbar!! |
| Zugstufe Gabel: | 1 1/4 offen |
| Druckstufe Gabel: | 1 offen |
| Vorspannung Dämpfer: | 10 Gewindegänge sichtbar!! |
| Zugstufe Dämpfer: | 1 1/4 offen |
| Druckstufe Dämpfer: | zu |
Interessant ist sicherlich die extreme Vorspannung. Das Thema hieß hier: nur
über einen korrekten Negativfederweg ist eine gute Abstimmung machbar! Er fährt
diese Einstellung auch auf der Landstraße. Sie gibt bei einer gewissen Härte
(ist aber ertragbar ) ein sehr gutes Gefühl fürs Vorderrad. Der Stoßdämpfer
hinten ist aber absolut im Grenzbereich und müßte ausgetauscht werden.
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Bijan Sass hatte
auf seiner 2002er Speed Triple
Mit den Möglichkeiten des Serienfahrwerks immer noch unzufrieden entschloß er sich schlieslich zum Einbau von White Power Komponenten. Den Umbau und seine Erfahrungen hat er hier geschildert: www.freie-zeit.de |
Ist man mit den Einstellmöglichkeiten des originalen Federbeins am Ende (abhängig von der bevorzugete Fahrweise, dem Zustand der befahrenen Straßen, leichtere / schwerere Beladung) stellt sich schnell der Wunsch nach einem Zubehörfederbein bzw. anderen Gabelfedern ein.
Gab es in den ersten Modelljahren noch keine große Auswahl, quasi waren
nur von Technoflex und
Öhlins Komponenten
erhältlich,
gibt es inzwischen von nahezu jedem Hersteller entsprechende Teile zu kaufen.
Bewährt hat sich vorallem ein längeres Federbein, mit per Gewindespidel
einstellbarer Länge.
Läßt sich doch so sehr einfach das Heck anheben, und dadurch eine
bessere Handlichkeit mit blitzschnellem Einlenken erreichen,
ohne etwas an Schräglagenfreiheit zu verlieren.
Als Beispiele über die Verfügbarkeit seien erwähnt:
Öhlins,
Technoflex,
White Power, Hyperpro/
Hagon / Wilbers
Interessant dürfte auch die Möglichkeit sein, nur die Feder des Federbeins
zu tauschen.
So läßt sich das Bike sehr kostengünstig (knapp 100.-- Euro
im Vergleich zu 700-1000.-- Euro)
auf die eigenen Vorlieben bzw. Gewichtsverhältnisse abstimmen. (z.b. von
Hyperpro)
Die originale Showa Gabel läßt sich mit Gabelfedern und Ölen
der obenstehenden Hersteller anpassen.
Nur wem das nicht reicht, der kann mit den Racetech
Gold Valve -Einsätzen eine noch feinere Abstimmung erreichen.
Aber das dürfte für die meisten beim Landstraßeneinsatz doch
etwas übertrieben sein.
Auf der Rennstrecke beim Feilen an den letzten Zehnteln aber das entscheidende
Abstimmungsplus bringen