1000km von Hockenheim 2004

Jedes Jahr am Ostersamstag startet mit der Serienmaschinenchallenge die Rennsaison in Deutschland.
Die Beliebtheit dieser Veranstaltung scheint mit jedem Jahr zu wachsen, so drängen sich 2004
sage und schreibe 180 Fahrer auf der Strecke und der Boxengasse zusammen.

Das Rennen teilt sich in zwei Abschnitten auf. Einer Dauerprüfung in der knapp 200 Runden in einer Zeitvorgabe absolviert sein müssen und einem Sprintrennen über 18 Runden mit Pflichtfahrerwechsel in etwa der Mitte des Rennens.
Die Zeitvorgabe der Dauerprüfung ist durchaus nicht gemütlich gewählt.
So müssen in Klasse 1 (4-Zyl. bis 1200ccm) in der Dauerprüfung 204 Runden (= 931,67 km) in 450 Min. (7,5 Stunden) bewältigt werden (2003: in 435 Min.).
Das entspricht einer durchschnittlichen Rundenzeit von 2'12" auf der großen GP- Strecke des Hockenheimrings.
Für die Klassen 3 (600ccm) + 4 (max. 3Zyl. ohne Hubraumlimit) gilt es 180 Runden (= 822,06 km) in
414 Minuten (knapp 7 Stunden) zurückzulegen. Hier ergibt sich daraus eine durchschnittliche Rudenzeit
von 2'18".
Bei überschreiten des Solls gibt es empfindliche Zeitstrafen, bei mehr als einer Runde Rückstand einen Wertungsauschluß.
Startberechtigt sind alle I-, B-, V- Lizenzfahrer.

Gestartet wird bereits um 08:00 Uhr morgens mit der Dauerprüfung.
Das bedeutet für die Fahrer bei den unwirklichen Ostertemperaturen im Bereich des Gerfierpunkts bereits
höchste Konzentration zu ungewohnter Uhrzeit.
So wird die Veranstaltung wegen der hohen Anforderungen an Mensch und Material von einigen Fahrern deutscher und internationaler Rennsportklassen zu einer Standortbestimmung und Konditionscheck genutzt.
Gemischt mit vielen Amateur- und Freizeitrennfahrern ergibt sich eine brisante Mischung des fahrerischen Könnens, was bei dem vollen Starterfeld zu manigfaltigen und überraschenden Überholvorgängen führt.


©Alexander Neurohr
Alle Bilder dieser Seite mit freundlicher Genehmigung von Alexander Neurohr. Abzüge und hochauflösende Bilder können über seine Homepage oder direkt unter seiner email-Adresse Bandit364@gmx.de bestellt werden.


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In der Klasse 3 (600ccm) startet dieses Jahr das
Team Pro-Bike Düsseldorf mit der Startnummer 136 und den Fahrern Rainer Hoffmann und Thilo Kozik auf einer Triumph Daytona 600, zusammen mit 50 anderen Teams die auf die aktuelle Ware der japanischen Motorradhersteller setzen.

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In der Klasse 4 (max.3 Zyl.) starten dieses Jahr zwei weitere Teams mit Triumphmotorrädern:
Startnummer 168 Rainer Gesell aus Stockstadt und Siegfried Bott aus Alzenau auf der Superbike Triumph Daytona 955i,
sowie mit der

Startnummer 181 Frank Börkircher aus Affalterbach und Volker Bossinger aus Sindelfingen auf einer serienmäßigen Triumph Daytona 955i.

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Speziell in dieser Klasse 4 herrscht eine bunte Markenvielfalt. Treten hier nicht nur die V2 Maschinen von Ducati und Aprillia sondern auch die Suzuki SV und TL 1000, Hondas VTR neben einer SP an.


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Die neue MZ 1000 S gibt ihr rennsportliches Debut,


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Startnummer 164 Michael Funke aus Rudersberg und Matthias Schröter aus Freudenstadt
Motorrad Magazin MO setzt mit den Fahrern Andy Glänzel und Uwe Geyer eine
Buell Firebolt XB 12 R (Startnummer 172) ein,

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und neben unseren beiden Daytonas hält auch eine der raren Benellis Tornado 900 Tre die Fahne der 3 Zylinder hoch:
Team Pro-Motobike-Racing aus Bretten, Startnummer 178 mit den Fahrern Torsten Gsell aus Zaisenhausen und Klaus Maske aus Bretten.

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GerT - 18.04.2004